Schon geNusst?

Auf dem Weg zum Sport? Nehmen Sie eine Handvoll Nüsse als extra Energiequelle mit.

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Erdnussverzehr senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten

Bekannt ist, dass Kostformen, in denen Nüsse vorkommen, das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten reduzieren. In erster Linie hängt das mit ihrem Fettsäurenmuster zusammen. Gegebenenfalls sind aber auch weitere Bestandteile in Nüssen an dieser Wirkung beteiligt? Erdnüsse sind die weltweit am meisten verzehrten „Nüsse“. Genau genommen handelt es sich dabei eigentlich um Hülsenfrüchte, die reich an einfach ungesättigten Fettsäuren, Magnesium und Folsäure sind. In einer US-amerikanischen Studie der Purdue Universität in Indiana, wurde untersucht, wie sich der dauerhafte Verzehr von Erdnüssen auf die Blutfettwerte sowie auf die Magnesiumkonzentration im Blut auswirkt. Dazu wurden 15 gesunde Erwachsene drei Gruppen zugeteilt. Der ersten Gruppe wurden 636 kcal in Form von Erdnüssen bereitgestellt. Sie durfte ihre Kost jedoch acht Wochen lang frei wählen, musste also die Erdnüsse nicht zwangsläufig essen. Die zweite Gruppe verzehrte drei Wochen lang 1000 kcal in Form von Erdnüssen. Die dritte Gruppe erhielt ebenfalls 1000 kcal durch Erdnüsse. Die Testphase hier dauerte acht Wochen und die üblicherweise aufgenommen Nahrungsfette wurden durch 500 kcal aus Erdnüssen ersetzt. Ergebnisse: Die Energiezufuhr war bei allen Probanden, durch eine höhere Zufuhr von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, erhöht. Die Aufnahme von gesättigten Fettsäuren blieb dagegen relativ stabil. Der Triglycerid-Wert im Blut reduzierte sich bei allen Studienteilnehmern. Am stärksten war dieser Effekt in der zweiten Gruppe, am geringsten in der ersten Gruppe. Triglyceride gehören zu den Blutfetten. Erhöhte Werte sind ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Zudem erhöhten die Erdnüsse die Menge an Ballaststoffen, Magnesium, Folsäure, Vitamin E sowie Kupfer in der Studienkost und ließen den Magnesiumspiegel im Blutserum ansteigen. Fazit: Ein regelmäßiger Verzehr von Erdnüssen senkt den Triglycerid-Wert und erhöht die Magnesium-Konzentration im Blut. Insgesamt wird der Konsum von gesundheitsfördernden Nährstoffen, die mit einer Reduzierung des Risikos für Herz-Kreislauf-Krankheiten in Zusammenhang stehen, gesteigert.

Quelle:

Alper CM. et al.: Peanut consumption improves indices of cardiovascular disease risk in healthy adults. J Am Coll Nutr., Apr 2003