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Walnusskonsum und Prostatakrebs

Prostatakrebs ist die häufigste Krebsform bei Männern. Zur Diagnostik des Prostatakarzinoms wird als Parameter das prostataspezifische Antigen (PSA) untersucht. Je höher der Wert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Erkrankung vorliegt. Das Verhältnis von freiem PSA zu gebundenem PSA ist ein noch stärkerer Biomarker. Je niedriger das Verhältnis, desto wahrscheinlicher ist das Vorliegen von Prostatakrebs.
In diversen Studien konnte gezeigt werden, dass das Antioxidans Tocopherol (Vitamin E) das Wachstum maligner Krebszellen, einschließlich Prostatakrebszellen hemmt.
Walnüsse sind reich an Vitamin E – so enthalten 75g Walnüsse 16 mg Tocopherol. Ebenso weisen Walnüsse einen Gehalt an Ellagsäure, ein Polyphenol, auf, welches die Eigenschaft besitzt Apoptose (Zelltod) zu fördern und Angiogenese (Gefäßneubildung) zu hemmen und somit ein antikanzerogener Wirkstoff ist.
Das Ziel einer experimentellen Studie war es, den Effekt einer Nahrungsergänzung mit 75g Walnüssen pro Tag in Bezug auf den Prostata-Biomarker und den Tocopherol-Gehalt bei männlichen Probanden mit erhöhtem Krebs-Risiko zu untersuchen.
Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass sich das Tocopherol im Serum bereits nach 4 bzw. 8 Stunden signifikant erhöhte. Ebenso konnte eine Erhöhung des freien PSA nach achtwöchiger Nahrungsergänzung mit Walnüssen beobachtet werden.  Dieses lässt darauf schließen, dass Walnüsse die Prostata-Biomarker-Werte verbessern und folglich protektiv gegenüber Prostatakrebs wirken. Ein adäquater Walnusskonsum kann somit einen Beitrag zur Prävention von Prostatakrebs leisten und sollte in die tägliche Ernährung integriert werden.

 

 

 

 

 

 

Quelle:
Sparccarotella KJ, Kris-Etherton PM et al. (2008): The effect of walnut intake on factors related to prostate and vascular health in older men. Nutrition Journal, 7:13.