Schon geNusst?

Nüsse passen zu einer ausgewogenen Ernährung.

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Wussten Sie, dass das Rösten von Nüssen viele positive Effekte hat?

Das Rösten spielt eine zentrale Rolle bei der Nussverarbeitung. Durch diesen Schritt bekommen die Nüsse ein einzigartiges Aroma. Auch Textur und Farbe verändern sich beim Rösten. Die Bräunung entsteht durch die so genannte Maillard-Reaktion. In dieser reagieren unter Einwirkung von Hitze Eiweiß- und Zuckerbestandteile der Nüsse miteinander. Dabei entstehen braune Pigmente, die Melanoidine. Sie sind dafür bekannt antioxidativ zu wirken und sorgen dafür, dass die Nuss länger haltbar ist. Antioxidanzien schützen den Körper vor freien Radikalen. Daher wird darüber diskutiert, dass die durch das Rösten entstehenden Stoffe möglicherweise sogar der Entstehung von Krebs vorbeugen können. Im Jahr 2011 konnte in einer Studie nachgewiesen werden, dass beim Rösten von Cashewkernen der Gehalt an antioxidativ wirkenden Polyphenolen steigt – abhängig von Röstdauer und Temperatur. Der Körper soll außerdem Magnesium und Calcium aus gerösteten Nüssen besser aufnehmen können als aus rohen. Übrigens: Erdnüsse müssen vor dem Verzehr unbedingt geröstet werden. Botanisch zu den Hülsenfrüchten gehörend, enthalten sie – genau wie Bohnen oder Erbsen – im rohen Zustand gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe, die durch das Erhitzen aber zerstört werden.