Wussten Sie, dass Resveratrol in Erdnüsse vor Herzkrankheiten schützen?

Resveratrol ist ein sekundärer Pflanzenstoff und gehört der Familie der Polyphenole an. Erstmals wurde es im Jahr 1963 in Knöterich-Gewächsen nachgewiesen. Heute weiß man, dass es auch in anderen Pflanzenarten, z. B. in Lilien, aber ebenfalls in Lebensmitteln, wie Weintrauben und Erdnüssen, enthalten ist. Die Pflanze nutzt das Resveratrol zur Abwehr von Pilzen, Bakterien und Umweltgiften. Da sie es nur bei drohendem Befall bildet, schwanken die Gehalte erheblich. Außerdem steigen die Resveratrolgehalte in der Pflanze bei erhöhter UV-Strahlung und Ozonwerten. In Erdnussbutter ist der Gehalt an Resveratrol übrigens zwei bis sieben Mal höher , als in der frischen, unverarbeiteten Erdnuss. Als Antioxidanz konnte Resveratrol in Labor-Studien der Schutz vor Herz-Kreislaufkrankheiten durch die positive Beeinflussung der Blutfettwerte sowie eine entzündungs- und krebshemmende Wirkung nachgewiesen werden. Antioxidanzien schützen den Körper vor schädlichen Stoffwechselprodukten – den sogenannten freien Radikalen – die z. B. durch Stress, Rauchen und Alkoholgenuss entstehen können. Ergebnisse von Versuchen am Menschen liegen noch nicht vor.